((Dieses Stück hab ich vor längerer Zeit geschrieben, damals noch für die Hordenseite, daher, falls es jemals aufgeführt wird, wird es wohl auf die Allianz abgestimmt werden müssen. Viel Spaß beim lesen. ))
Das Leben des einfältigen Prinzen.
Handelnde Personen
Der Prinz(Elf) Der König(Elf) Die Frau(Elf) Der Kammerdiener(Troll)
1.Aufzug
1.Auftritt:
(Der Prinz geht in seinem Gemach auf und ab, in Gedanken vertieft.)
(Der Prinz): Diese Endlose Qual! Diese Ungewissheit! Wie soll dass nur weitergehen! Mein Leben könnte dahin sein! (Hält die die Faust erbost gen Himmel) Wo ist nur dieser Diener! Mal kauft man sich einen günstigen Diener von einem grünen Zwerg, da hat man nur Scherereien!
(Der Kammerdiener tritt ein, verneigt sich leicht)
(Der Prinz sieht erbost zu dem Diener): Da bist du ja du Spitzbube! Hast du wieder deinen trieben gefrönt? Du weißt, ich dulde so was nicht! (verzieht das Gesicht, droht dem Diener)
(Der Kammerdiener gelassen): Nun der Herr, ihr habt mich erstanden, aber wenn ich für euch arbeiten soll, dann schickt mich nicht Weibsbildern hinterher. (grinst neckisch) Vielleicht seid ihr ja das Opfer eurer Triebe…
(Der Prinz tobt vor Wut): Spitzbube! Thronverächter! Ihr wagt es mich zu verunglimpfen! Ich werde euch auspeitschen lassen! (hält inne) Halt, nein! Beim Nether, ihr müsst mir ja helfen!
(Der Kammerdiener verwundert): Euch helfen? Schon wieder? Was ist es dieses Mal? Soll ich wieder Weibsbilder zu euch entführen? Soll ich eure teuflischen Pläne ausführen? Wisst ihr wieder nicht welche Unterkleidung zu eurem exzentrischen Äußeren passt?
(Der Prinz wieder dem toben nahe): Nein ihr Spitzbube! Ich muss etwas über Frau erfahren! Ja eine Frau, die Frau!
(Der Kammerdiener): Die Frau? (etwas perplex)
(Der Prinz): Ja die Frau! Bringt sie mir her Diener! Dann werde ich sie königlich verwöhnen und schließlich heiraten.
(Der Kammerdiener): Ich werde eurem Wunsch nachkommen Herr, aber ihr seid sehr einfältig.
(Der Prinz): Ihr wagt es so mit einem Prinz zu reden? Seid ihr von Sinnen Spitzbube?
(Der Kammerdiener): Nein Herr, ich bin nicht von Sinnen. (leise) Dieser einfältige Prinz. (geht ab)
(Der Prinz): Dieser Kretin, wo war ich? Genau, ich muss ja zu Vater! (geht ab)
2. Auftritt:
(Der König sitzt leicht dösend auf seinem Thron, der Prinz tritt ein.)
(Der Prinz laut und aufgeregt): Vater, Vater! Schnell, es ist wichtig! Hab ein Ohr für mich!
(Der König wacht langsam auf): Sohn? Was soll dass? Siehst du nicht, dass ich...(hält inne) mit wichtigen Amtsgeschäften betraut bin?
(Der Prinz aufgebracht): Vater, du schläfst ja schon wieder. Was bist du nur für ein König? (schüttelt den Kopf).
(Der König): Sohn, wieso störst mich schon wieder? Willst du eine Puppe?
(Der Prinz): Puppe? Vater ich bin ein Junge.
(Der König): Achja, ich verwechsle dass immer, (mustert seinen Sohn genauer) ein bisschen mädchenhaft siehst du schon aus.
(Der Prinz trotzig): Vater, hör auf so senil zu sein! Ich brauche die königliche Tafel heute Abend voll mit den besten Speisen des Reiches!
(Der König): Den besten Speisen? Reicht dir denn unsere Hausküche nicht?
(Der Prinz): Nein Vater! Es muss alles Perfekt sein! Die Frau kommt heute zu Besuch! Alles muss perfekt sein!
(Der König): Die Frau? Meine Güte Junge, bist du einfältig. Mir soll es recht sein. Ich veranlasse alles, jetzt geh, ich muss weiter unser Reich lenken. (döst wieder ein).
(Der Prinz geht Freudestrahlend ab).
2.Akt
1.Aufzug
(Der Prinz und der König sitzen an einer überfüllten Tafel, wartend) (Der König döst in seinem Stuhl).
(Der Prinz zu sich selbst): Wo bleibt dieser Tor nur? Auf seine Diener ist nicht Verlass! Wenn ich nur an die Frau denke. Ihre Gestalt, ihr Lachen! (schwelgt). Aber sie muss mir gehören! (wahnsinnig) Sie gehört mir! (lacht von Sinnen).
(Der Kammerdiener tritt ein)
(Der Prinz): Wo ist sie du Spitzbube! (Verzehrt sich vor Sorge)
(Der Kammerdiener): Sie kommt nicht.
(Der Prinz blickt Starr zu seinem Diener): Sie kommt nicht? Wie ist das möglich?
(Der Kammerdiener): Ich habe sie gerupft, gebraten und verspeist. (Der Prinz steht erbost auf, stürmt mit gezücktem Schwert auf seinen Diener zu)
(Der Kammerdiener bricht in schallendes Gelächter aus)
(Der Prinz hält verwirrt inne)
(Der Kammerdiener): Herr, ihr seid sehr einfältig. Natürlich kommt sie. Ich wollte sie eben Ankündigen.
(Der Prinz): Wieso dann diese Posse? (erzürnt)
(Der Kammerdiener): Ich möchte auch einmal Lachen(grinst schelmisch) (Der Prinz): Dann führt sie herein.
(Der Kammerdiener): Sehr wohl. (klopft mit einem Stab auf den Boden) Heute an der königlichen Tafel, Die Frau.
(Die Frau tritt ein, macht einen Knicks und setzt sich an die Tafel).
(Der Kammerdiener geht ab).
(Der Prinz setzt sich)
(Der König döst weiter)
2.Aufzug
(Selbe wie vorher, an der königlichen Tafel. Der König döst immer noch)
(Der Prinz): Oh Edle Dame, esst doch von dieser Tafel, die besten Speisen des reiches sind hier angerichtet.
(Die Frau blickt kurz zu den Speisen, schüttelt leicht den Kopf)
(Der Prinz sieht mit verträumter Miene zu ihr): Was würde euch denn Munden?
(Die Frau zuckt mit den Schultern.)
(Der Prinz): Wollt ihr vielleicht eine Frucht? (Die Frau schüttelt den Kopf)
(Der Prinz): Ein Glas edlen Weins?
(Die Frau schüttelt den Kopf)
(Der Prinz ist der Verzweiflung nahe): Wollt ihr denn Reden?
(Die Frau): Gern Prinz, aber ihr redet ja nur übers Essen, da bleibt mir nicht viel, was ich sagen könnte.
(Der Prinz blickt wieder mit verträumter Miene zu der Frau): Oh, dann redet doch. Was gefällt euch? Was Missfällt euch?
(Die Frau überlegt): Oh, ihr fragt aber viel. Ich mag viele Dinge, es gibt nur wenig was ich nicht mag.
(Der König erwacht): Puppen! Puppen! Mein Sohn mag Puppen! (Der Prinz wird aschfahl im Gesicht)
(Die Frau wirft dem König entzückte Blicke zu): Der Prinz mag Puppen? Was mag er noch?
(Der König): Er mag mich nicht, er ist einfältig, eine Memme, er wird nie ein guter König.
(Die Frau erfreut): Oh, mein Traumprinz. (schwelgt) (Der Prinz erstarrt vor Schreck)
(Der König): Wunderbar! Wann wollt ihr heiraten? (Die Frau überglücklich): Morgen!
(Der König): So soll es sein! Ich bereite alles vor. Sohn, du kommst mit, dein Weib wirst du erst morgen wieder sehen!
(Der König erhebt sich, packt den Prinz am Arm und zieht ihn hinaus.)
(Der Prinz): Aber Vater!
(Der König): Du bist ihr Traumprinz, du wirst sie heiraten, dann hat die Schande ein Ende.(blickt dankend gen Himmel). Mein Enkel wird dann König, du wirst bis an dein Lebensende Puppenspielen.
(Der Prinz jauchzend): Das ist mein Lebenstraum! Ich will!
(Der König): Das sagst du erst Morgen!
(Beide gehen ab.)
(Die Frau steht auf, verbeugt sich vor dem Publikum, danach der Rest, Ende)
Und auch dieses hier wäre eine tolle Möglichkeit für den neuen Wagen, immerhin braucht es nur wenige Schauspieler! Bitte mal meinungsäusserungen und Rolleninteressen:D
Finde es auch gut und wie gesagt, mit wenig Personen.
Bei den Rollenwünschen kommt es ein wenig darauf an, ob auch bei der umgeschriebenen Fassung besondere Rassen erwünscht sind. Wenn es nicht gerade eine so umtriebige Rolle wäre, könnte ich mir gut die Rolle der kleinen niedlichen Kammerdienerin vorstellen. *kichert*
Dann pushen wir das doch mal. Also ooc finde ich das ne gute Sache, nur passt es eben nciht sooo gut Direkt ins Programm, aber Willows IC angebot steht;)
von der Länge her passt das Stück gut, nur finde ich die Pointe nicht soooo toll. Die Frage ist, ob sie das sein muss, denn es geht ja darum, ein kleines Stück zu präsentieren und der Spaß entsteht ja auch wohl eher durch die Umsetzung des Stücks, weniger durch den Inhalt.
Aber ich mags nicht mies reden, so etwas zu schreiben ist viel Arbeit.
Der König gefällt mir gut: Er weist seinen Sohn zurecht, dass er niemals ein guter König sein wird, pennt aber selbst ein und gibt vor, Regierungsgeschäfte zu tätigen.
Was ich nicht verstehe, sind die anderen drei Leute. Der Prinz ist ja irgendwie gespalten. Einerseits spielt er mit Puppen, andererseits will er die Frau aber "haben". Was ich mich frage: Warum nimmt er so einen grausigen und fiesen Diener? Wäre ich so ein Prinz, ich würde mir einen Speichellecker suchen. Der kann sich die Dinge ja denken, was man in spitzen Kommentaren ausdrücken kann, die nur der Zuschauer versteht, der Prinz aber nicht. In dem Stück verarscht er den Prinzen aber sogar damit, dass er die Frau aufgefressen hat.
Die Frau ist ebenfalls nicht nachvollziehbar, warum mag sie einen Prinzen, der mit Puppen spielt? Frauen mögen Ritter, starke Männer.
Jaja, ich weiß - Klischees und so. Aber gerade bei kurzen Dingen kann man nicht alles beschreiben und muss dadurch eben mit der Erwartung des Publikums rechnen, die ja automatisch Dinge ergänzt, die nicht sofort klar sind.
Was ich ändern würde:
1. Akt, 1. Auftritt:
- Den Personen Namen geben, und die ganz oft verwenden. "Quincy, mein Diener, er möge sofort kommen!" - Den Prinzen am Anfang mit Puppen spielen lassen, aber versteckt, er will das niemanden sehen lassen. "Ich bin der große Ritter, und du der böse Drache, und ich hab ein groooooßes Schweeeert ...." Damit wird klar, was er ist. Der Diener kommt dann, und er versteckt die Puppen hinterm Rücken, während er mit dem Diener redet. - Der Diener weiß, was für ein Weichei der Prinz ist, verachtet ihn, behält aber stets Form und Würde bei. Nur in Details verrät er dem Publikum, dass er durchaus weiß, wie der Prinz ist, der Prinz bekommt das jedoch nicht direkt mit. "Hat seine Herrlichkeit wieder einen Drachen besiegt?"
Dadurch erreicht man, dass das Publikum mehr weiß, oder zu wissen glaubt, als die beteiligten Personen - das erzeugt Spannung. Man schlägt sich auf die Seite des Dieners, man verachtet den Prinzen und der muss am Ende verlieren.
1. Akt, 2. Auftritt: Würde ich komplett so lassen.
2. Akt, 1. Auftritt: Würde ich streichen. Komplett. Vielleich ersetzen durch eine Szene, in der sie auf den Diener warten, in der Nase popeln, sich über Belangloses unterhalten. Vielleicht sitzt eine Puppe neben dem Prinzen auf einem freien Stuhl, die dann verschwindet, als der Diener kommt und die Frau ankündigt. (Die einen Namen braucht!)
2. Akt, 2. Auftritt: Jeder rechnet damit, dass die Frau den Prinzen verachtet. Würde sie ihn mögen, wäre das Publikum enttäuscht. Wer will schon, dass ein Schwächling gewinnt? Das geht nur, wenn die Frau selbst einen Makel hat, der sie lächerlich macht. Da denkt man "Yeah, die passen zusammen!". Vielleicht unterhalten sie sich zunächst, und der Prinz versucht, den starken Mann herauszukehren, was nur Ablehnung seitens der Prinzessin provoziert. Dann, zufällig, fällt dem Prinzen die Puppe auf den Boden und jeder denk: "Ey, jetzt gibt sie ihm ne Ohrfeige und haut ab!", aber ... nein! Sie stürmt verzückt zu der Puppe und meint, das wäre genau die Puppe aus der Elfy-Serie, die ihr noch fehlen würde, und welch wunderbares Geschenk das denn sei und ... der Prinz sieht sie zerknirscht an, reicht ihr die Puppe. Daraufhin erhebt sich der König, räuspert sich und sag sowas wie: "So sei es also verkündet, ihr beide werdet vermählt. Und als Zeichen meiner Dankbarkeit bekommt ihr die Hälfte meines ... *räuspert sich ins Publikum* ... meines Puppenhauses." Und mit den Worten holt er selbst eine kleine Elfypuppe hervor, die er verliebt ansieht. Alle schaukeln ihre Puppen - aus.
Achja, im Übrigen denke ich, dass es knapp wird, egal wie das Stück aussieht. Also knapp, was Proben und so anbelangt. :/
Whoa! Danke Reia. 1.) Das Stück war auf Hordenseite zugeschnitten. Der Troll sollte eine Art Sklave sein, der zwar dient, aber offen sagt, dass er seinen Herren hasst. 2.) Namen gibt es mit Absicht keine. 3.) Das Stück muss ich umschreiben, definitiv. 4.) ich setz mich da heut ran ;D