Romar wird von Vater über die Bühne gestossen, Jilande hinterher und versucht ihn zurück zu halten.
Vater: Verschwinde aus meinem Haus, Taugenichts!
Jilande: Aber Vater, ich liebe ihn!
Vater: Schweig! Deine Hand ist Lysander versprochen, die Vermählung findet morgen statt!
Szene friert ein, Erzähler betritt die Bühne.
Erzähler: Seid gegrüsst Lords und Ladys, Burschen und Mägde, Abenteurer, Händler und Reisende, seid willkommen zu unserem kleinen Spiel. Wenn ich mich vorstellen darf, ich bin die Erzählerin. *Verbeugung*
Der arme Bursche hier ist Romar, unsterblich verliebt in Jilande, die Tochter des Edelmannes, der ihn gerade aus dem Haus wirft. Unglücklicherweise ist der Junge nicht gerade mit Reichtümern gesegnet, was eine Heirat… sagen wir… erschwert. *Schauspieler gehen ab* Dies ist die letzte Nacht ihrer Freiheit und die beiden Nutzen die einzige Chance die ihnen bleibt: Sie fliehen in den Wald. *dreht sich um zur leeren Bühne*
*räuspert sich*
*lauter* Ich sagte: Sie fliehen in den WALD!
Ähm… verzeihung, unser Wald scheint abhanden gekommen zu sein. Vielleicht wären einige aus dem Publikum so freundlich? Ihr vielleicht? Und Ihr? Und ihr vielleicht auch noch? Bitte einfach still hier hin stellen, danke sehr.
*richtet die Bäume ein*
*tritt zur Seite, Jilande und Romar erscheinen*
Romar: Du hast es gesehen Liebste, er wird mich nie akzeptieren. Und morgen...morgen werde ich dich für immer verlieren. Aber das werde ich nicht zulassen!
Jilande: Aber was können wir tun, Romar? Was können wir nur tun? *fängt an zu weinen?
Romar: Weine nicht mein Herz. Wir werden eine Möglichkeit finden... *umarmt Jilande*
Szene II [/b]
Erzähler: Und weil es eine laue Sommernacht war, gingen die beiden Liebenden noch bis in die tiefe Nacht hinein weiter, bis sie unverhofft auf eine kleine Lichtung kamen, die ganz mit kleinen, blassvioletten Blumen bewachsen war.
Jilande: Schau Liebster...eine Lichtung. Und sie dir die schönen Blumen an, und wie süß sie duften. Hier möchte ich die Nacht verbringen...
Romar: Du hast recht, es ist wunderschön hier. Lass uns hier ruhen und du wirst sehen, wenn die Sonne sich zu einem neuen Tag erhebt wird sich alles fügen. Schlaf wohl, mein Herz.
*Romar und Jilande legen sich nieder und schlafen ein*
Erzähler: WAS genau der folgende Tag neues bringen würde, konnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner der beiden erahnen. Unglücklicherweise waren die kleinen Blumen nicht einfach nur hübsch anzusehen, sondern besaßen auch noch die eine oder andere magische Eigenschaft. *stockt, horcht auf*
Aber was höre ich denn da? Es scheint so als käme da jemand.
Lyndaria: *laut* Ist das zu fassen, du verdammter Rasenschmuck, das war der schönste Baum im Wald!
Hwel: *aggressiv* Was musst du dir auch einen Baum als Bett aussuchen, du vermaledeites Langohr, der direkt über einer Goldader wächst, es war doch klar dass ihn früher oder später jemand fällen wird! *rennt in einen „Baum“* Nanu, wer seid Ihr denn und was macht Ihr auf unserer Bühne?
*Elfe flüstert ihm etwas in Ohr*
Ein Baum? Äh.. ja, hab noch nie einen baumigeren Baum gesehen. Wo waren wir? Ach ja…
Es war doch klar, dass ihn früher oder später jemand fällen wird!
Lyndaria: War es nicht, du kleiner Grubenmolch, niemand wusste davon bis du deine Nase in meinen Wald gesteckt hast.
Hwel: In deinen Wald? Bei Bronzebarts Axt, du storchbeinige Baumschmuserin, der Wald gehört allen!
*Romar und Jilande erwachen, er sieht die Elfe und sie den Zwerg, einzelne Emotes bitte*
Jilande: Welch wunderbar süsse Worte dringen am mein Ohr? Ein wahrlich stattlicher Zwerg seid Ihr, mein Liebster, lasst mich Euer Herzblatt sein, ich will nicht mehr von Eurer Seite weichen. *umarmt den Zwerg*
Hwel: Hee, was….?
Lyndaria: *lacht lauthals* Na da hast du dir ja was Schönes eingefangen.
Romar: *vor Lyndaria kniend* Nie sah ich ein schöneres Wesen als Euch, Geliebte, oh wenn ihr doch die Meine werden wolltet, ich würde Euch auf Händen tragen. *erhebt sich um sie zu küssen*
Lyndaria: *empört* Finger weg!
Romar: Frau meiner Träume!
Hwel: *kämpft sich aus Jilandes Umarmung* Wer hat sich hier was Schönes eingefangen, hm? Und was, bei Eisenschmiedes dunklen Hallen, ist hier eigentlich los?
Lyndaria: *hält Romars Kopf mit einer Hand über seinem Mund von sich weg* Was fragst du mich, alter Steinschnüffler, hab ich eine Ahnung von Menschen?
Hwel: Immerhin siehst du fast wie einer aus, Blätterhirtin.
Die beiden sehen sich für einen Moment in die Augen und ziehen wie auf Absprache den „Angreifer“ des anderen von dem herunter.
Jilande: *enttäuscht* Mein stolzer Prinz!
Lyndaria: Bringen wir sie zu dem Kräuterweib in der Mitte des Waldes, vielleicht weiß sie Rat.
Hwel: Meinetwegen, aber halt das da bloß gut fest. *erschauert*
Lyndaria: Solange du das da gut fest hältst.
Jilande: Geliebter!
Romar: Mein Augenstern!
Lyndaria und Hwel gemeinsam: Ruhe!
*gehen ab*
Szene III [/b]
Erzähler: Der Weg zum Kräuterweib war beschwerlich, nicht nur die Tücken der Natur spielten Lyndaria und Hwel übel mit. Nein, der Weg ward umso beschwerlicher, als sie sich mit zwei verliebten Kletten am Bein durch dichtes Unterholz kämpfen mussten. Umso erleichterter waren sie, als sie endlich das Haus des Kräuterweibes erreichten.
Lyndaria erwehrt sich gerade verzweifelt eines Kussversuches von Romar als ihr Blick hilfesuchend den des Kräuterweibes trifft, welche die seltsame Besucher mit schelmischen Augen mustert.
Kräuterweib: "Na was seid ihr denn für eine seltsame Truppe?"
Romar: "Ach bitte so zier dich doch nicht mein Augenstern."
Lyndaria verdreht entnervt die Augen, während Hwel verzweifelt versucht mit einem Schild Jilande auf Abstand zu halten.
Hwel: "Kräuterhexe, tu was, sonst platzt mir der Kragen, diese beiden Liebestollen verfolgen uns seit wir sie heute morgen im Wald trafen."
Lyndaria: "Du Steinfresser brauchst dich gar nicht zu beschweren, deine kannst du immerhin mit dem Schild von dir fernhalten, meiner lässt sich nicht einmal damit abbringen."
Jilande drückt währenddessen das Schild des Zwerge herunter und drückt ihm eine Kuss auf die Wange, worauf Hwel die Zornesröte ins Gesicht steigt.
Hwel: Bha, lass das gesabbere! Das nennst du abhalten du einfältiger Baumkuschler!"
Sagts und bückt sich gerade noch rechtzeitig unter einer drohenden Ohrfeige der Elfe weg.
Jilande: Lass meinen Liebsten in Ruhe du Miststück! (stellt sich schützend vor den Zwerg)
*alle Vier zetern und tauschen Verwünschungen aus* (Emotes, sonst zu viel Text auf dem Bildschirm)
Erzähler: Man kann sich vorstellen welch ein großer Tumult nun auf der Lichtung des Kräuterweibes herrschte. Der Lärm verscheuchte alles Getier und störte sogar die Kräuter der Alten in ihrem Wachstum. Ob nun aus Hilfsbereitschaft, oder aber schlicht weil sie sich um die Gesundheit ihrer Ohren sorgte, das Kräuterweib verschaffte sich Gehör.
Kräuterweib: SCHWEIGT! Bei eurem Geplärr werden einem ja die Tränke schlecht! Sagt mir was hier los ist. (Herrische Geste?)
Erzählerin: Da alle wild durcheinander sprachen, nahm das Kräuterweib Lyndaria zur Seite um von ihr zu erfahren was denn nun vorgefallen sei. Als die Rede auf die Blumen kam, auf welchen die beiden offensichtlich geschlafen hatten, erhellt sich das Gesicht der Alten. *wird mit Emotes dargestellt, während die Erzählerin spricht*
*Romar und Jilande versuchen mit Emotes den beiden näher zu kommen*
Kräuterweib: Ach sagt das doch gleich! Die Lösung eurer Probleme liegt euch zu Füßen, ich werde euch helfen sie zu finden. Bringt mir den unzerstörbaren Felsen, den hellsten Strahl der Welt und die Pflanze, die als Funken sprießt und als Flamme blüht.
*stellen sich Rücken an Rücken und wehren sich gegen die Menschen*
Hwel: Du willst uns wohl verhohnepiepeln Alte!
Hwel und Lyndaria stehen inzwischen Rücken an Rücken und erwehren sich verzweifelt der Liebesbekundungen ihrer jeweiligen "Partner"
Kräuterweib: Ich habe kein Problem mit der Situation, tut es oder lasst es! (lächelt dabei sardonisch)
Lyndaria: Steinfresser, ich denke wir haben keine Wahl, besser wir versuchen diese Aufgaben schnell zu lösen sonst geschieht noch ein Unglück.
Hwel nickt gezwungen
Jilande und Romar wie aus einem Mund: Ich werde dir überallhin folgen Geliebte/r
Lyndaria/Hwel: Ruhe verdammt! (ergreifen die panische Flucht)
*gehen ein paar Schritte weiter, Kräuterfrau ab*
Szene IV. [/b]
Erzähler: Und so entschieden sich unsere Freunde, die merkwürdigen Wünsche des Kräuterweibes zu erfüllen. Und merkwürdige Wünsche waren es, das stand außer Zweifel. Aber entsprangen sie wirklich nur dem merkwürdigen Humor des Weibes, oder steckte vielleicht mehr dahinter als unsere Freunde jetzt schon erahnen konnten?
Hwel: Also ich würde vorschlagen wir suchen den Fels als erstes...kann ja nicht so schwer zu finden sein...
Lyndaria: *lacht laut auf* Ach ja? Na dann bin ich aber mal gespannt wie du das anstellen willst, Steinfresser.
Hwel: *brummelt* Das wirst du schon noch sehen, Baumkuschlerin. Und wenn ich jeden einzelnen Fels mit meinem Hammer pulverisieren muß bis wir einen finden der zu hart dafür ist.
Lyndaria: Vielleicht solltest du gleich mal mit deinem steinernen Dickschädel anfangen, du wandelndes Bierfass.
*fangen den „Partner“ des jeweils anderen ein, Romar windet sich, wie eine Forelle im Netz eines Fischers in Hwel´s eisernen Griff, kommt aber nicht frei*
Romar: Laß mich los sag ich! Laß mich zu meiner Blume, meinem Augenstern, meiner... *Hewl schüttelt in kräftig durch*
Hwel: Und ich sage sei endlich ruhig! *grummelt vor sich hin* Ich versteh nicht wie Menschen soviel reden können...sein Mund steht nie still.
*Hwel wendet sich wieder an Lyndaria*
Hwel: Und du halt auch lieber den Mund und mir dieses durchgedrehte Mädchen vom Leib, oder ich hetzte unseren kleinen Heißsporn hier auf dich, Spitzohr.
Lyndaria: Tu es und ich werde sie auf dich loslassen, vielleicht flechtet sie dir ja Schleifchen in das Gestrüpp das du Bart nennst.
*Jilandas Augen leuchten bei diesen Worten auf und sie versucht noch energischer zu Hwel zu gelangen, während dieser zornesrot anläuft, und einen schnelleren Schritt vorlegt*
Hwel: Trödel nicht, Baumkuschlerin. Je schneller wir diesen Stein finden, desto schneller bin ich dich wieder los...
Szene V [/b]
Erzähler: Was für ein Dilemma. Der unzerstörbaren Felsen, der hellste Strahl und die Pflanze die als Funken sprießt und als Flamme blüht. Wo sollte man all das finden? So zogen sie durch die Welt, auf der Suche nach ihrer Erlösung.
*sitzen am Feuer, Lagerfeuer machen nicht vergessen*
Lyndaria: Wir werden diesen Fels nie finden. Wir sind schon Wochen unterwegs und du hast noch jeden Stein mit diesem verdammten Hammer zerstört, Rasenschmuck.
Hwel: Was kann ich dafür, dass ich so stark bin, Baumkuschlerin? Und die Felsen so schwach.
*Romar und Jilande schmachten die beiden stumm unter ihren Decken heraus an, sie starren ins Feuer*
Lyndaria: Gute Arbeit übrigens mit dem Worg. Hättest du ihm nicht den Schädel eingeschlagen wäre ich wohl tot. Danke.
Hwel: *Brummend* Keine Ursache.
Hwel starrt noch immer grübelnd ins Feuer, als keine stichelnde Antwort kommt schaut es auf und bemerkt das Lyndaria ihn mit einem amüsierten Funkeln in den Augen betrachtet
Hwel: Hey, was ist? Bilde dir bloß nichts ein... Ich hab dir nur geholfen weil ich sonst diese beiden Kletten allein am Hals hätte!
*Lyndaria schweigt, und beide starren sie wieder ins Feuer*
Hwel: *widerwillig* War auch gute Arbeit mit dem Pfeil. Genau zwischen die Augen des Orcs. Hast mir die Haut gerettet. Danke.
Lyndaria: Keine Ursache.
*starren ins Feuer*
Lyndaria: Wir sollten den Fels für den Moment lassen. Vielleicht ist der hellste Strahl einfacher zu finden…
*sieht ihn an*
*Hwel blickt auf, ruzelt die Stirn*
Lyndaria: Was ist? Warum starrst du so? Bist du vom vielen Saufen kurzsichtig geworden?
Hwel: Hast du in der Mine Goldstaub in die Augen bekommen?
*starrt ihn verwundert an*
Lyndaria: Wie kommst du darauf.
Hwel brummt etwas Unverständliches.
Lyndaria: Das hab ich nicht verstanden.
*Hwel brummt etwas lauter*
Lyndaria: Was?
Hwel: *gereizt* Lyndaria, lerne zuzuhören. Weil sie strahlen wie Gold in der Sonne.
*Lyndaria schweigt verblüfft*
Lyndaria: Was war das gerade? Sag das noch mal!
Hwel: *genervt* Ich habe gesagt du sollst lernen zuzuhören!
Lyndaria: Das meine ich nicht. Du hast mich eben bei meinem Namen genannt.
Hwel: Hab ich nicht.
Lyndaria: Ich habs genau gehört.
Hwel legt sich nierder und zieht die Decke über den Kopf.
Hwel: Du träumst. Leg dich schlafen, es ist spät. Und als nächstes suchen wir die Pflanze. Wie soll man denn einen Lichtstrahl schon einfangen…
Lyndaria starrt ihn noch für einen Moment lächelnd an, legt sich dann ebenfalls hin.
Lyndaria: Wie du willst. Gute Nacht.
Hwel brummt etwas Unverständliches.
*Romar und Jilande rücken näher*
Romar: Mein Augenstern!
Jilande: Geliebter!
Lyndaria und Hwel: Ruhe!
Szene VI [/b]
Erzähler: Nach einer langen Nacht in welcher sich die beiden wieder verzweifelt ihrer "Verehrer" erwehren mussten - was erst sein Ende fand als Lyndaria Romar und Jilande in Decken eingenäht hatte - erwachten Zwerg und Elfe am erkalteten Feuer und blicken einander übermüdet an.
Hwel: Lyndaria, ich habe gestern Nacht lange nachgedacht.
Lyndaria: Wann? während ich genäht habe, oder während Jilande Zöpfchen in deinen Bart flechten wollte?
Hwel schmunzelt über die Worte und beobachtet Jilande und Romar wie sie da friedlich in ihren umnähten Decken liegen.
Hwel: Wenigstens haben die beiden einen festen Schlaf. Ich habe beschlossen, dass wir nicht die Pflanze suchen, sondern die Kräuterhexe dazu zwingen uns zu sagen wo wir das Kraut finden, sie dürfte es besser wissen als wir.
Lyndaria: Denkst du, dass es gut wäre sie zu provozieren? Ich meine vielleicht ist sie wirklich eine Hexe, wie du es immer sagst.
Hwel: Na hör mal, wenn ich eines gelernt habe auf dieser Reise, dann wohl eines. Dein Geschick und meinen Dickkopf kann niemand aufhalten, so eine kleine Hexe bekommen wir dann schon klein.
Lyandra sieht zu den beiden schlafenden und lächelt
Lyndaria: Irgendwie friedlich sehen sie aus, und zufrieden oder Hwel? *mehr zu sich selbst gesprochen* Ist schon eine Weile her, dass ich so zufrieden war. *dabei lächelt sie noch immer und ihre Augen scheinen zu strahlen*
Hwel lächelt die Elfe an und beide sehen sich kurz darauf eine Weile wortlos an.
Hwel: *räuspernd* Ähm wir sollten jetzt mal der Hexe zeigen was eine Elfe und eine Zwerg bewerkstelligen können.
Hwel steht auf zückt sein Messer und öffnet die Decken der beiden Menschen bevor er seine und Lydarias Sachen zusammenpackt.
*Romar und Jilande stehen ruhig und ohne Liebesbeteuerungen auf, halten sich aber noch in der Nähe ihres „Partners“*
Hwel: Gehen wir.
*gehen ab*
Szene VII [/b] *Kräuterweib tritt auf, kniet sich in die Mitte und jätet ihren Garten*
*die Vier kommen auf die Bühne*
Hwel: Heda! Wir sind zurück! Und wir haben ein paar Fragen.
*Hwel baut sich drohend vor ihr auf, Lyndaria gleich daneben, Jilande und Romar überraschend ruhig hinter den beiden*
*Kräuterweib richtet sich auf und dreht sich lächlend zu den beiden um*
Kräuterweib: Da seid ihr ja. Und erfolgreich, wie ich sehe.
*Hwel und Lyndaria sehen sich verdutzt an*
Lyndaria: Was meinst du damit? Wir kommen mit leeren Händen und die beiden folgen uns immer noch mit der mentalen Agilität einer Murlocschuppe!
Kräuterweib: Aber sind sie nicht schon viel ruhiger?
*Lyndaria und Hwel sehen sich zuerst gegenseitig stirnrunzelnd, dann die Menschen an*
Hwel: Stimmt. Wie hast du das gemacht?
Kräuterweib: Nicht ich, ihr beide, indem ihr meine Aufgaben erfüllt habt. Seht ihr, der einzige Weg die Wirkung der Blume zu heben ist wenn das Objekt der Liebe einen anderen Partner findet.
Lyndaria: Partner? Aber ich war doch nur mit ihm….
*bricht ab, starrt mit großen Augen zu Hwel, der genauso zurück starrt*
Lyndaria: Oh…
Kräuterweib: *zu Lyndaria* Stand er nicht immer bereit um dich zu schützen?
Lyndaria: Ja, wie ein (unzerstörbarer?) Felsen… *verstummt verblüfft*
Kräuterweib: *zu Hwel* Sag mir, was hast du in ihren Augen gesehen?
Hwel: *nachdenklich* Gold an einem sonnigen Tag, das hellste Strahlen das ich kenne.
*Kräuterweib nickt*
Kräuterweib: Und sind eure Gefühle nicht in den letzten Monaten von einem kleinen Funken zu einer Flamme erblüht? *lächelt* Ihr seht, ihr habt die Prüfung erfüllt. Nur etwas fehlt noch.
Lyndaria: Was soll das sein, du hast gerade gesagt wir hätten alles…
*Hwel fegt ihr die Füße unter dem Körper weg und fängt sie auf als sie stürzt*
Lyndaria: Whaaa!
Hwel: Du redest zu viel, Goldauge!
*küsst sie* (Wenn sie keinen echten ertragen, kann ich ihnen sagen wie ein Filmkuss geht, man kennt ja nicht umsonst Schauspieler…)
*Romar und Jilande sinken bewusstlos in Gras*
*brechen den Kuss ab und starren die beiden an*
Kräuterweib: Keine Sorge, wenn sie aufwachen werden sie sich an nichts erinnern und sich lieben wie eh und je.
*Lyndaria richtet sich auf*
Lyndaria: Dann können wir ja hier verschwinden. Danke für deine Hilfe. *verbeugt sich*
Hwel: *brummend* Danke *verbeugt sich*
Kräuterweib: Es war mir eine Freude. Ab mit euch, ich kümmere mich um die beiden
*nicken und ziehen Hand in Hand ab*
*Kräuterweib holt eine Decke und breitet sie über die schlafenden, geht dann ab*
Erzähler: *sieht den beiden nach, spricht nachdenklich* Ein Zwerg und eine Elfe, wer hätte das gedacht? Tja, da sieht man wieder, dass die Liebe auch die ungewöhnlichsten Orte findet, um zur Flamme zu wachsen.
*wendet sich dem Publikum zu*
Erzähler: Alles hat einen Anfang und ein Ende und dies ist das Ende unseres Stückes. Die Liebe hat gesiegt, sogar über sich selbst und die vier lebten glücklich bis... ja... bis an ihr Ende. Möget auch ihr jemanden finden, dem ihr Euer Herz schenken könnt, wer weiß, vielleicht schon heute Abend? *schaut sich um* Ganz unter uns, ich habe da ein paar hübsche violette Blumen im Angebot, hättet Ihr vielleicht Interesse? *grinst*
*anderen Schauspieler kommen auf die Bühne und stellen sich neben sie*
Damit endet unser Auftritt, ich hoffe wir konnten Euch den Abend versüssen. Habt dankt für Eure Aufmerksamkeit, auf bald!
Mit vollen Stimmen singen wir Dem König stehen wir Spalier Nur Wahrheit kommt uns auf's Papier Gedicht', Geschicht' reicht uns zur Zier Spendiert uns gerne noch ein Bier Sold nehm'n wir nicht, sind frei von Gier ... DIE BÄNKELSÄNGER, das sind wir!